| Pressebericht |
| Donnerstag, 11. September 2008 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Der Attersee begrüßte die Segler am Samstag mit strahlendem Sonnenschein und Rosenwind. Der Wind hätte ruhig ein wenig mehr sein können, reichte aber für 4 schöne Wettfahrten überwiegend im Trapez. Am Abend gab es ein schmackhaftes Knödelessen und gemütliches Beisammensein.
Leider war es Sonntag mit dem Schönwetter vorbei. Der Himmel war bedeckt, vorerst war es zum Glück noch trocken. Der Wind war schwach und kam aus unterschiedlichen Richtungen. Die Wettfahrtsleitung versuchte es trotzdem, aber leider konnte keine Wettfahrt durchgebracht werden. Zum Bootsabbau setzte starker Regen ein.
Seglerisch entwickelte sich die Meisterschaft zu einem Zweikampf zwischen Lokalmatador Martin Mayrhofer (wurde immerhin 24. Bei der Weltmeisterschaft am Silvaplanasee) und Mitja Margon aus Slowenien. Schlussendlich siegte der Gast punktegleich. Kleiner Trost für Martin: der Titel als erster österreichischer Klassenmeister. Dahinter platzierten sich die deutschen Gäste Christian Häring und Markus Mühlbauer. Spannend auch das Familienduell im Hause Zieher, das schließlich der Junior Moritz mit einem Punkt Vorsprung für sich entscheiden konnte und damit Vizemeister wurde. Treffenden Kommentar des Vater: „Ich habe immerhin schon genug in meinen Sohn investiert!" (Zur Ehrenrettung: Vater Günther musste die erste Wettfahrt wegen technischer Probleme aufgeben.)
Etwas unglücklich der Verlauf für die beiden weiteren WM-Teilnehmer: Gerald Richtarski musste die vierte Wettfahrt nach einer unverschuldeten Kollision mit einem Contender aufgeben und konnte wegen fehlender Wettfahrten am Sonntag diese Platzierung nicht streichen, Felix Luchterhand führte überlegen die 5. Wettfahrt, die schlussendlich wegen Windmangel abgeschossen werden musste.
Abschließend kann man auf ein erfolgreiches Regattawochenende in einer rasch wachsenden Klasse zurückblicken. Alleine vor und nach den Wettfahrten testeten 4 Interessenten das rasante Einmannskiff.
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